DomainFactory leistet sich den nächsten Knaller! Oder Tarifwechsel des Grauens!

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Wir hatten im Januar ein Tarif-Upgrade geplant und durchgeführt, um unseren Kunden eine bessere Webserver-Performance bieten zu können. Hier nun der Bericht dieser schmerzlichen Erfahrung.

Auf die Tatsache, dass alle Websites, die über das CDN Cloudflare liefen, mehrere Tage offline waren, da DF bei den neuen Tarifen einen zusätzlichen ngnix Webserver vorschaltet, möchte ich hier gar nicht eingehen. Ja, Sie lesen richtig, alle zuvor funktionierenden, lokalen redirects für HTTPS funktionierten mit Cloudflare nicht mehr. Aus, bis dato immer noch unbekannten Gründen schießt die neue Webserver-Konfiguration bei DF diese internen redirects ab und erzeugt eine Endlos-Redirect-Schleife. Interessieren tut das DomainFactory bis heute nicht! Ergo: Joomla-Websites, die über Cloudflare laufen, funktionieren bei DF nicht mehr.

Nein es soll in diesem Blog-Beitrag um ein anderes Thema gehen!

DF begrenzt die Anzahl der Dateien auf einem Shared-Hosting-Server für Reseller.

Wo von dir ausgegangen waren: neue 64-Bit-Tarife bieten mehr Leistungen und weniger Beschränkungen durch die 64-Bit-Architektur. Pustekuchen! Genau das Gegenteil war der Fall. DomainFactory führte bei den neuen Reseller-Tarifen ein künstliches Limit an Dateien ein. Pro Quota sind nun maximal 1 Million Inodes (Dateien) erlaubt. Das klingt viel, dieses Limit ist aber schnell erreicht, werden CMS wie WordPress oder Joomla eingesetzt. DF wirbt bei den neuen Tarifen damit bis maximal 200 Kunden (und mehr) auf einem Server verwalten zu können. Nutzen diese Kunden allerdings alle ein CMS, ist die künstliche Grenze von 1 Million Dateien sehr schnell erreicht. Bei uns war dies bereits bei etwa 20 Kunden / Websites der Fall. Die Stellungnahme von DF auf dieses gravierende Problem war – nutzen Sie mehrere Quotas. Nun ist die Idee verschiedener Quotas grundsätzlich eine gute Sache, erhöhte dies z.B. die Sicherheit. Gleichzeitig steigt aber auch die Organisation und Verwaltung der Websites auf dem Server. Für jede Quota ist ein eigener FTP/SSH-Zugang notwendig. In unserem Fall waren dies 10 Quotas die für unsere Websites erforderlich wurden, was vorher alles in 3 Quotas passte. Dazu kommt, dass man sich hier nun ständig an der Grenze des Limits befindet. Es dürfen also nicht viele Dateien dazu kommen. Um etwas Luft in den einzelnen Ouotas zu haben sind also 15 Quotas für etwa 200 Kunden erforderlich. Dies steigert die Verwaltung der Organisation massiv und sorgt für weitere Probleme. Führen Skripte im Hintergrund Arbeiten aus z.B. über Cronjobs, so können diese nicht mehr auf alle Dateien bzw. Websites zugreifen. Es muss für jede Quota ein separates Skript erstellt werden.

Weiteres Problem ist der limitierte Speicherplatz pro Quota. Beim Erstellen einer Quota muss eine Größe derselben angegeben werden. Ich muss also vorher genau wissen wie viel Speicherplatz die gewünschten Websites gemeinsam benötigen. Auch hier ist eine Planung schwierig, da der Speicherplatz auch etwas Luft nach oben haben sollte. Stichwort „Userdata“ und Logfiles. Dabei wird der zugewiesene Webspace einer Quota automatisch zu 100% beim Gesamt-Webspace angerechnet. Es wird also nicht der tatsächlich verwendete Speicherplatz pro Quota vom Wepspace des gebuchten Tarifs bemessen, sondern die zugewiesene Größe der Ouota. Was technisch sicherlich korrekt ist, führt schnell zu dem Problem, dass der zu Verfügung stehende Webspace des Webservers erreicht ist, obwohl der tatsächlich verwendete Speicherbedarf noch weit vom Limit des tariflich zugesicherten Webspaces, entfernt ist. Dazu kommt der ungeheure Zeitaufwand für die Planung und Organisation der Neustrukturierung des Webservers.

Wie so oft in der Vergangenheit interessiert DomainFactory das Thema nicht. Die unnötige Limitierung auf 1 Mio. Dateien pro Quota bleibt, und man muss selbst schauen, wie man damit klarkommt. Allerdings ist das Werbesprechen, eine gewisse Anzahl an Kunden auf den neuen Tarifen hosten zu können, irreführend. Und dass in Zeiten, in denen Webspace nichts mehr kostet, ein Rückschritt in die Anfangszeit des Internets. Als Grund für diese Limitierung nennt DF übrigens hohe Kosten für Backup-Lösungen und Server-Infrastrukturen. Anstatt in moderne Infrastrukturen zu investieren, geißelt DomainFactory lieber die Kunden und schiebt die Verantwortung lieber dem Kunden in die Schuhe. Service- und Kundenorientierung geht anders!

Schändlich, dass es DomainFactory immer wieder aufs Neue schafft, langjährige Kunden vor den Kopf zu stoßen. Von der harten Begrenzung der Inodes haben wir erst nach dem Tarifwechsel erfahren! Genau gesagt erst dann, als unsere Websites die Limitierung massiv sprengten und die Seiten dadurch offline waren! Danke DF!

Es sei zum Schluss noch angemerkt, dass der geplante Umzugstermin dreimal von DomainFactory verschoben wurde.

RK Mediawork, Tipps für Websites

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