IAB Europe TCF 2.3 – der neue Standard für die rechtssichere Kommunikation zwischen Website, CMP und Werbenetzwerk
Der neue Standard IAB TCF sorgt für eine reibungsfreie Kommunikation zwischen Website-Besuchern, Cookie-Banner (CMP) und Werbeanbieter sicherstellen. So kann z.B. Werbung nur dann personalisiert werden, wenn eine gültige Einwilligung vorliegt.
Neuerungen in TCF 2.3 (im Vergleich zu 2.2)
Das Update auf TCF 2.3 (verpflichtend ab dem 28. Februar 2026) fokussiert sich primär auf technische Präzision und Nachweisbarkeit:
- Offenlegungsnachweis: Es muss technisch verifiziert werden, dass dem Nutzer die Liste der Anbieter tatsächlich angezeigt wurde.
- Präzisere TC-Strings: Strings, die nicht exakt widerspiegeln, was dem Nutzer gezeigt wurde, werden ungültig.
- Stärkere Kontrolle: Nutzer erhalten mehr Kontrolle über spezifische Datenverarbeitungen wie Geolokalisierung.
Anforderungen von Google und Microsoft:
Google Ads, Ad Manager und Microsoft Ads erfordern die Einhaltung des IAB TCF 2.3, um Werbung im EWR, UK und der Schweiz rechtskonform auszuliefern.
Technischer Hintergrund:
Das TCF ist das "Betriebssystem" für die rechtssichere Kommunikation zwischen Website, CMP und Werbenetzwerk.
TC-Strings (Transparency and Consent Strings) sind codierte Zeichenfolgen, die die datenschutzrechtlichen Einwilligungspräferenzen eines Nutzers speichern. Sie fungieren als digitales Signal, das von Consent Management Plattformen (CMPs) erstellt wird und Werbepartnern mitteilt, welche Datenverarbeitungen erlaubt sind. Der TC-String ist entscheidend für DSGVO-konforme Werbung.
Im Gegensatz zum Consent Mode V2 (der nur Google "Pings" schickt), stellt TCF 2.3 sicher, dass jeder beteiligte Partner in der Werbekette die gleiche Information erhält.
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